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Amnesty International im Einsatz für Lesben, Schwule, Transgender
Iran: Wegen angeblicher Homosexualität droht 18-jährigem Ebrahim Hamidi die Hinrichtung Drucken E-Mail
Info - News
Freitag, 20. August 2010
Iran: Wegen angeblicher Homosexualität droht 18-jährigem Ebrahim Hamidi die Hinrichtung

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18-jährigem Ebrahim Hamidi droht die Hinrichtung.
(© www.iscanews.ir)


Der inzwischen 18-jährige Ebrahim Hamidi ist zum Tode verurteilt worden, weil er angeblich vor zwei Jahren, also mit 16 Jahren, einem Mann gegenüber sexuell übergriffig war. Ihm droht die Hinrichtung, und er hat zurzeit keine anwaltliche Vertretung.

Konstruierter Vorwurf - Auch Anwalt verfolgt -
Hintergrundsinformationen - Musterbrief

URGENT ACTION: Iranian teenager facing execution (Englisch, PDF, 70 kB).

Wegen angeblicher Homosexualität droht Ebrahim Hamidi im Iran die Hinrichtung:
Spiegel Online: Iran will 18-Jährigen trotz falscher Vorwürfe hinrichten (8.8.2010).

20 Minuten: Todesstrafe: «Es geht um Einschüchterung» (10.8.2010). Artikel als PDF (190kB).
Darin Daniel Graf von Amnesty International Schweiz: 2009 wurden beispielsweise 388 Todesurteile vollstreckt, wobei es sich um eine Mindestzahl handelt. Wie viele davon tatsächliche oder vermeintliche Homosexuelle betrafen, lässt sich nicht sagen. Graf weist zudem darauf hin, dass die Hürden in der Schweiz für Asylbewerber, die geschlechtsspezifische Fluchtgründe angeben, sehr hoch seien, da diese Fluchtgründe im Asylgesetz nicht verankert sind.

Mehr zu Iran:
Wegen Ehebruchs verurteilte Sakineh Mohammadi Ashtian darf nicht hingerichtet werden! (Juli 2010)
Queerrefugees, einer aus Uganda, einer aus dem Iran, erzählen vom Doppelleben (Jan. 2010)
Welttag: Keine Hinrichtung von jugendlichen StraftäterInnen (Oktober 2009)
Als Schwuler im Iran (Tagesanzeiger, 2.Juni.2009, PDF, 130 kB)
Protest gegen heimliche Hinrichtung (November 2007, UA-278
Iran: Anhaltende Inhaftierung von 17 Männern, welche Frauenkleider trugen (Juni 2007)
Informationen zur Hinrichtung zweier jugendlicher Schwuler in Iran (Sommer 2005)
Einem 22-jährigem, schwulen Folteropfer gelingt die Flucht (Oktober 2005)

Mehr zu Queerrefugees:
Petition an die Bundesversammlung eingereicht ... und abgeleht (März 2010)

Hintergrund:

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Über uns - Amnesty International
Montag, 26. Januar 2009
Auf der Webseite von Queeramnesty findet Ihr:
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Hintergrundinformationen zu LGBT-Themen allgemein.

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Grundinformationen zu Amnesty International und zu den Schwerpunktkampagnen (wie Dignity, Sozialcharta)

 
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Über uns - Amnesty International
Samstag, 31. Januar 2009

Ausschnitt Queeramnesty Postkarte Queeramnesty ist eine der weltweit rund 30 Zielgruppen, die sich innerhalb von Amnesty International speziell für Fragen und Aktionen im Bereich Menschenrechte,  sexuelle Orientierung und geschlechtlicher Identität einsetzen. Queeramnesty ist eine Gruppe von Amnesty Schweiz, existiert seit 1997 und trifft sich in der Regel monatlich zu Sitzungen meist in Zürich.

 

Unsere Schwestergruppe in der Westschweiz - HDH: Homosexualités et Droits Humains en Suisse - trifft sich in Genf (www.amnestygeneve.ch).

 
Schweiz: Asylverfahren unter Schengen/Dublin für Queerrefugees Drucken E-Mail
Termine - Termine Queeramnesty
Montag, 06. September 2010
Schweiz: Asylverfahren unter Schengen/Dublin für Queerrefugees
Referat von Denise Graf am 6. September 2010, 18:15 im Centro der HAZ in Zürich.

The Dublin II trap: Transfers of asylum-seekers to Greece, Amnesty Report

Dublin-II heisst, ein Asylanttrag kann nur in einem Schengenland gestellt werden, und zwar zwingend im Erstland der Einreise in den Schengenraum. Die Schweiz als Binnenland sendet viele AsylbewerberInnen vor allem nach Griechenland und Italien zurück. Diese Länder sind aber mit der Vielzahl der Flüchtlinge überfordert und bekommen zu wenig Unterstützung der anderen Länder.

Auch lesbische, schwule und transgender Asylsuchende - Queerrefugees - treten in diese "Falle". Eine Rückschaffung in das Erstland darf nur erfolgen, wenn im Einzelfall ein faires Asylverfahren garantiert wird.

Denise Graf ist ausgebildete Juristin und arbeit als Flüchtlingskoordinatorin für Amnesty International Schweiz. In Ihrem Referat erklärt sie die Schengen/Dublin-Thematik und geht dann besonders auf die Situation von Queerrefugees ein. Konkrete Erfahrungen aus letzter Zeit werden unter juristischen (Völkerrecht und Menschenrecht) wie unter sozialen Aspekten untersucht.

Ort: HAZ, Centro, Sihlquai 67 (3 Stock), Zürich,
drei Minuten von Tramhaltestelle und Bahnhofsausgang "Sihlquai".

Ab 18:00 Uhr
18:15 - 19:00 Uhr: Referat Denise Graf,
anschliessend Fragen.

Getränke stehen zur Verfügung.



Amnesty Report: The Dublin II trap: Transfers of asylum-seekers to Greece (PDF, 540 kB, 57 Seiten, Englisch, Index: EUR 25/001/2010, Published: 22 March 2010)

Amnesty DE: Asylpolitische AI-Forderungen zur Umsetzung des Stockholmer Programms

Mehr zum Thema Queerrefugees, Asyl und Engagement bei und von Queeramnesty




 
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Über uns - Amnesty International
Freitag, 30. Januar 2009

Wir brauchen für unsere Arbeit Mitfrauen und Mitglieder, die sich engagieren wollen:

QueerRefugees Aktiv werden: Hast Du Interesse und Zeit in einem motivierten Team mitzuarbeiten – regelmässig oder nur bei bestimmten Aktionen (wie Standaktion, Informationskampagne, Flüchtlingsbetreuung)?
… dann bist Du als Aktivmitglied willkommen!

Unterstützen: Möchtest Du unsere Arbeit einfach finanziell unterstützen …
… dann bist Du als Mitglied, Mitfrau herzlich willkommen oder wir freuen uns über gelegentliche Spenden. Du ermöglichst so eine gezielte Unterstützung von Lesben, Schwulen und Transgender in schwierigen Situationen. 

Queeramnesty, Postfach 1308, CH-8048 Zürich, Schweiz. Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Postkonto (Schweiz): 82-645780-9,
IBAN (weltweit): CH48 0900 0000 8264 5780 9. BIC: POFICHBEXXX

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