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Amnesty International für Lesben, Schwule, Transgender, Intersex
Zürich: Diskussion zum Regenbogenverbot in Russland Drucken E-Mail
Termine - Termine Queeramnesty
Donnerstag, 06. Juni 2013
Zürich: Diskussion zum Regenbogenverbot in Russland - Zürich Pride Festival 2013


Präsident Putin fürchtet sich vor Vielfalt.

Wir laden Euch herzlich ein, mit uns, am Zürich Pride Festival 2013 die Menschenrechte zu propagieren.

Dieses Jahr stellen wir Russland und sein Regenbogenverbot ins Zentrum unserer Aktivitäten.
Die Russiche Staatsduma ist seit Anfang des Jahres dabei, ein landesweites „Propagandaverbot“ für LGBTI einzuführen. Dabei werden positives Informieren und jegliche Sichtbarkeit unter unverhältnissmässig hohen Strafen gestellt.

Zum Auftakt findet eine Podiumsdiskussion statt:
6. Juni 2013, 19:00, Türöffnung: 18:30
Klub Helsinki, beim Bahnhof Harbrücke, Geroldstrasse 35.

Es diskutieren (auf Deutsch):
  • Olga Lenkova, Coming Out St. Petersburg
  • Wanja Kilber, Quarteera (Organisation russischsprachiger Queers in Deutschland)
  • Regula Ott, Queeramnesty
  • Moderation: Alexandra Karle, Amnesty Schweiz
  • Grusswort: Martin Naef, Nationalrat SP Zürich
Demonstration und Festival am 7. und 8. Juni 2013
Wir sind wieder mit einem Stand auf dem Festivalgelände vertreten und nehmen als 'letzer' Wagen am Umzug teil.

Du bist herzlich willkommen, uns beim Propagieren der Menschenrechte zu unterstützen.
Hier Anmelden für Stand, Parade, T-Shirts.

Fachtagung, 7. Juni 2013: «All Families Matter», Universität Zürich.

Webseite ZHPF: Das Zürich Pride Festival 2013 steht unter dem Motto «All Families Matter».

Aktuelles zu Russland: Präsident Putins Zermürbungstaktik und Hexenjagd - Amnesty Report (April 2013, alle Links)

Flyer Russland

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IDAHO 2013: Wird zum IDAHOT - International Day Against Homophobia and Transphobia Drucken E-Mail
Berichte und Infos - Aktivtäten
Freitag, 17. Mai 2013
IDAHO 2013: Wird zum IDAHOT - International Day Against Homophobia and Transphobia - viele Aktionen, Solidarität, Erfolge und Rückschläge


Der IDAHOT, der International Tag gegen Homophobie und Transphobie, war noch nie so bunt wie 2013. Amnesty International zielte mit verschiedenen Aktionen (Twitter, Briefaktionen und Online-Petition) vor allem auf Jamaica, Ukraine und Südafrika. Aber auch die Türkei und Österreich waren in unserem Fokus. Aus ganz aktuellem Anlass von Verhaftungen kam noch eine dringende Eilaktion (Urgent Action) für zwei junge Männer in Sambia dazu.
Bereits in einem Workshop an der GV von Amnesty Schweiz wurde ein Aktionspaket erarbeitet.

Wir von Queeramnesty hatten diese Tage alle Hände von zu tun mit dem IDAHOT, zeitlich eingeklemmt zwischen der Amnesty GV, unserem Engagement beim Pinkapple Filmfestival und der Teilnahme an der Zurich Pride mit Russlanddiskussion, deren Vorbeitungen auf Hochturen laufen. Ebenfalls dise Woche machten wir noch einen Mitgliederversand. Ein anstrengender, aber auch erfolgreicher Mai. Ganke an alle für die Unterstützung.

Viele Organisationen stellten zum IDAHO/IDAHOT neue Berichte vor oder gingen auf die Strasse.
  • ILGA-World veröffentlichte einen umfassenden Report und die aktualisierte die Weltkarte der LG-Rechte und -Unrechte.
  • IGLHRC dokumnetiert umfassend Gewalt gegen Lesben, bisexuelle Frauen und Transgender in Asien und stellt Zwischenresultate des dreijährigen Projekts "In Their Own Words" vor.
  • TGEU kommt mit der erschreckenden Karte zum Sterilisationszwang für Transpersonen in Europa.
  • Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte publizierte die Resultate der ersten EU-weiten Umfrage mit 93.000 Teilnehmer_innen: Angst, Isolation und Diskriminierung bei LGBT-Personen sind in Europa weit verbreitet.
  • In der Schweiz überreichten Pinkcross und LOS dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement das Gutachten zur rechtlichen Situation gleichgeschlechtlich orientierter Menschen. Der Empfang war kühl, nass und kurz.
  • Amnesty International publizierte den Report zur Ukraine: «Kein Grund zum Stolz: Diskriminierung von LGBTI Menschen in der Ukraine» (Homophobie, Transphobie und Hassverbrechen).
  • Amnesty International fordert die neue Regierung Italiens auf, endlich Hass und Gewalt gegen LGBTI als Hassverbrechen zu anerkennen, zu verfolgen und den Opfern beizustehen.
  • In Tbilisi, Georgien, sollte nach dem von Christen gestörten Umzug vor einem Jahr, endlich eine friedliche Pride für Toleranz stattfinden. Doch dieser geriet durch virulente homophobe Angriffe zum gewalttätigen Debakel. Wir sind zutiefst schockiert über das Ausmass dieser organisierten, homophoben Gewalt.
Amnesty News: Activists worldwide target homophobia in Jamaica, Ukraine and South Africa (Englisch).

“Nur für 'das was sie sind' erleben LGBTI in vielen Ländern Diskriminierung, Gewalt und Angst als Teil ihres alltäglichen Lebens. Am internationalen Tag gegen Homophobie und gegen Transphobie ruft Amnesty International tausende von Aktivist_innen dazu auf, ein starkes Zeichen der Solidarität zu setzen, um so mitzuhelfen, die Mentalitäten und Realitäten in Jamaica, Ukraine und Südafrika zu ändern.”
Emily Gray, Programmleiterin Geschlecht, Sexualität und Identität von Amnesty International, 17. Mai 2013.


(Simply because of who they are, LGBTI people in many countries face discrimination, violence and fear as a part of their daily lives. On the International Day against Homophobia and Transphobia, Amnesty International is calling on thousands of activists to make a strong show of solidarity to help change attitudes and realities in Jamaica, Ukraine and South Africa.)

Hinweis: Queeramnesty teilt die Meinung, dass beim "IDAHO" Transmenschen bislang nur «mitgemeint» sind. Wir schreiben heute vom IDAHOT, damit das «T» auch hier wirklich sichtbar wird.
17. Mai - Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie - IDAHOT.

IDAHOT 2013 - Aktionen von Amnesty International:

Jamaica: zwitschern wir gegen Homophobie (nur 16.-20. Mai 2013)
Ukraine: Erste Pride in Kiev in Gefahr - Onlinepetition (bis 24. Mai 2013)
Südafrika: Hassmord an Aktivistin: Weitere Aktionen und Solidarität (bis 31. Mai 2013)
GV Amnesty International Schweiz - Aktionspaket aus LGBTI-Workshop (ganzer Mai 2013)
Online-Petition: Österreich: Gleichberechtigt Leben und Lieben (Mai 2013)
Online-Petition: Türkei: Endlich Gerechtigkeit für Ahmet Yıldız (Mai 2013)
Sambia: Männer unter Vorwurf der Homosexualität inhaftiert (Mai-Juni 2013)

IDAHOT 2013 - Berichte:

Moldau: Erste, kurze Pride soll der Anfang einer blühenden Bewegung sein (Mai 2013)
Georgien: Brutale Gewalt gegen die Pride in Tbilisi - Versagen der Polizei (Mai 2013)
Europa: Transgender immer noch zwangssterilisiert - auch in der Schweiz (Mai 2013)
Italien: Neue Regierung muss endlich gegen Hassverbrechen an LGBTI vorgehen (Mai 2013)
Ukraine: Homophobie, Transphobie und Hassverbrechen - Amnesty Report (Mai 2013)
EU-Umfrage: Angst, Isolation und Diskriminierung weit verbreitet (Mai 2013)
Medien dazu: (Der Spiegel) EU-Studie: Lesben und Schwule fühlen sich in Europa nicht sicher
ILGA: Weltkarte der LG-Rechte 2013 - Happiness and Anger (Mai 2013)
IGLHRC: Documenting Violence Against LBT People in Asia (Mai 2013, Video 5:03)
Pinkcross und LOS: Gutachten zur rechtlichen Situation dem EJPD überreicht (Mai 2013)

Ausblick: Zürich, Podiumsdiskussion:
6. Juni 2013: Regenbogenverbot in Russland (Zürich Pride Festival 2013)
 
Georgien: Brutale Gewalt gegen die Pride in Tbilisi - beschämendes Versagen der Polizei Drucken E-Mail
Berichte und Infos - Länderinfos
Freitag, 17. Mai 2013
Georgien: Brutale Gewalt gegen die Pride in Tbilisi - beschämendes Versagen der Polizei am IDAHO-T 2013


Tausende von Angreifer_innen gegen die Pride in Tbilisi.

Im April vor einem Jahr ergänzte der georgische Präsident Micheil Saakaschwili auf Empfehlung des Europarats das Anti-Diskriminierungsgesetz um "... und andere Diskriminierungen".
Im Mai 2012 stellte Amnesty International fest, dass im Süd-Kaukasus virulente homophobe Angriffe Aktvist_innen in Armenien, Georgien und Aserbaidschan gefährden. In Tbilisi (Tiblis) schaute die Polizei am 17. Mai 2012 nur zu, wie orthodoxer Christen eine friedliche LGBT-Demo behinderten.

Viel Öffentlichkeitsarbeit, Verhandlungen und Vorbereitungen für eine friedliche Pride in diesem Jahr trugen keine Früchte: Tausende von Gegendemonstant_innen griffen gewaltsam an. Über ein Dutzend Teilnehmer_innen an der Tbilisi Pride mussten hospitalisiert werden. Auch Polizisten und Medienleute wurden verletzt.
Wir sind zutiefst schockiert über das Ausmass dieser organisierten, homophoben Gewalt.

“Ironischerweise ruinierten diese schändlichen, brutalen Angriffe genau jenen Tag, der dazu gedacht war, auf der ganzen Welt ein Zeichen von Solidarität gegen homophobe Gewalt zu setzen. Dies macht klar, dass die georgischen Behörden noch einen langen Weg vor sich haben, um Toleranz zu fördern und auch LGBTI in ihren Menschenrechten zu schützen.”
John Dalhuisen, Programm Leiter Europa und Zentralasien von Amnesty International, 17. Mai 2013.

(Ironically this shameful violence marred a day that is meant to mark solidarity in the face of homophobic violence around the world, and it shows that the Georgian authorities have a long way to go to promote tolerance and protect LGBTI people and their human rights.)

Amnesty News: Georgia: Homophobic violence mars Tbilisi Pride event

Amnesty International: Länderbericht Georgien 2012 und 2011.

Georgien:
Virulente homophobe Angriffe gefährden Aktvist_innen im Süd-Kaukasus (Mai 2012)
Präsident Micheil Saakaschwili ergänzt Anti-Diskriminierungsgesetz (April 2012)

IDAHOT 2013: 17. Mai - Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie.
IDAHOT 2013 - Übersicht Aktionen, Berichte, Erfolge, Rückschläge

Zürich, Podiumsdiskussion:
6. Juni 2013: Regenbogenverbot in Russland (Zürich Pride Festival 2013)

Schwierige Lage in Ost- und Mittelosteuropa:
Ukraine: Homophobie, Transphobie und Hassverbrechen - Amnesty Report (Mai 2013)
Ukraine: Pride in Kiev in Gefahr - Onlinepetition zum IDAHO-T 2013 (Mai 2013)
Russland: Präsident Putins Zermürbungstaktik und Hexenjagd - Amnesty Report (April 2013)
Mazedonien: Angriffe auf LGBT-Aktivist_innen (April 2013)
Türkei: Film "Benim Çocuğum" (Mein Kind) der Elternvereinigung (April 2013)
Belarus: Zivilgesellschaft wird mundtot gemacht - Amnesty Report (April 2013)
Bosnien und Herzegowina: homophobe und transphobe Hass-Angriffe (April 2013)
Türkei: Hassmorde - gezieltr Hass gegen Transmenschen (Nov 2012)
Russland: Urteile gegen Pussy Riot revidiert - doch noch keine Gerechtigkeit (Okt 2012)
Serbien: Belgrad Pride 2012 kurzfristig verboten - Urgent Action (Okt 2012)
Bulgarien: Tötung von Mihail Stoyanov (2008) - Aufklärung und Sühne gefordert (Sep 2012)
Moldau: Antidiskriminierungsgesetz gegen die grassierende Diskriminierung (Sep 2012)
Ungarn: Rechtsextreme eröffnen «Jagdsaison» auf Schwule zur Budapest Pride (Juli 2012)
Bulgarien: Tödlicher Hass - homophobe Gewaltverbrechen - Schöne Worte (Juni 2012)
Kroatien: Erschreckende Zunahme homophober und transphober Hassverbrechen (Juni 2012)
Moldau: Neues Antidiskriminierungsgesetz gilt nicht für LGBTI (Juni 2012)
Süd-Kaukasus: Virulente homophobe Angriffe gefährden Aktvist_innen (Mai 2012)
 
Sambia: Urgent Actions für Freilassung von Phil Mubiana (21) und James Mwansa (21) Drucken E-Mail
Aktionen - Urgent Actions
Donnerstag, 16. Mai 2013
Sambia: Urgent Actions für Freilassung von Phil Mubiana (21) und James Mwansa (21)


Bitte Brief schreiben und einsenden Musterbrief unten / Urgent Action Amnesty Schweiz
(Anleitung, UA 124/13, AFR 63/001/2013 und Musterbrief)

Vor dem Provinzgefängnis in Mpima in Kabwe geben Angehörige moralischen Unterstützung.

In Sambia wurden zwei junge Männer unter dem Vorwurf, „entgegen der natürlichen Ordnung“ eine sexuelle Beziehung unterhalten zu haben, festgenommen. Die Freilassung gegen Kaution wurde ihnen verweigert und sie befinden sich in Erwartung eines Verfahrens in Haft. Die Männer mussten gegen ihren Willen Untersuchungen im Analbereich über sich ergehen lassen.

Die Polizei nahm Phil Mubiana (21) und James Mwansa (21) am Montag zum zweiten Mal fest. Dies im Dorf Ndeke, im Distrikt Kapiri Mposhi, in der Zentralprovinz Sambias, nördlich der Hauptstadt Lusaka.

“Die Festnahme dieser Männer ausschliesslich wegen ihrer vermuteten Sexuelle Orientierung trägt zur Diskriminierung bei und verletzt deren Grundrecht auf ein Privatleben.” - Simeon Mawanza, Amnesty International Researcher, 8.Mai 2013
(“The arrest of the two men solely for their real or perceived sexual orientation amounts to discrimination and it is in violation of their rights to freedom of conscience, expression, and privacy”).

Seit April läuft eine schwere Welle der Homophobie in Sambia. So wurden Bürger aufgefordert, "verdächtige Homosexuelle" zu melden. Am 8 April wurde der AIDS-Aktivist Paul Kasonkomona festgenommen, weil er im Fernsehen für die Rechte von LGBTI eintrat, was er ausdrücklich im Interesse der HIV-Prävention tat.

Amnesty News: Zambia urged to release two men charged with same-sex sexual conduct.

Amnesty International: Länderbericht Sambia 2008 und 2007.

Colin Stewart von 76Crimes fürchtet um Leben und Gesundheit der beiden im Knast:
Two young Zambian men at risk of rape, abuse, and disease.
Die Verhandlung gegen den AIDS-Aktivisten Paul Kasonkomona wurde verschoben:
Trial delayed for activist Paul Kasonkomona Posted.

Mehr zu Afrika:
Gambia: Ernsthafte menschrechtliche Bedenken zum neuen Strafgesetzbuch (Mai 2013)
Zürich/Südafrika: Fotografin und visuelle Aktivistin Zanele Muholi am Pink Apple (April/Mai 2013)
Südafrika: Hassmord an Aktivistin: Weitere Aktionen und Solidarität (Mrz-Mai 2013)
Kamerun: Freispruch vor Obergericht - von Lynchjustiz überschattet (Jan 2013)
Uganda: Anti-Gay-Bill soll durchs Parlament gepeitscht werden (Nov/Dez 2012)
Uganda: Spannender Abend mit Film und Diskussion in Konstanz (Nov 2012)
Malawi: Justizminister suspendiert homophobe Gesetze - ein historischer Schritt vorwärts (Nov 2012)
Kenia: In Zürich getroffen: Rhoda Awino von "Minority Women in Action" (Okt 2012)
Algerien: Sechster Nationaler LGBT-Tag - auf der Suche nach Anerkennung (Okt 2012)
Zimbabwe: Bedrohung und Einschüchterung von LGBTI-Aktivist_innen durch die Polizei (Sep 2012)
Tansania: Gay-Aktivist und Outreach-Worker Maurice Mjomba erwürgt (Juli 2012)
Uganda: „Eure Unterstützung macht uns Mut“ - Interview mit Kasha Jacqueline Nabagesera (Juni 2012).
Tunesien: Menschenrechtsminister Samir Dilou untergräbt Menschrechte für LGBTI (Feb+Apr 2012)
Liberia: Trotz Friedensnobelpreis weiterhin Verfolgung von LGBT- Aktivist_innen (März 2012)
Tansania: Gezielte Stigmatisierung von Schüler_innen mit HIV/AIDS in Schulen (März 2012)
Senegal: Diskriminierung - Menschenrechte im Fokus vor den Wahlen am 26. Februar (Feb 2012)
Ruanda: Homophober Überfall auf Filmemacher Dady de Maximo (Nov 2011)
Nigeria: Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe verletzt die Verfassung des Landes (Nov 2011)

Afrika: Amnesty Appell an «Afrikanische Kommission für Menschen- und Völkerrecht» (Mai 2012)

IDAHOT 2013: 17. Mai - Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie.
IDAHOT 2013 - Übersicht Aktionen, Berichte, Erfolge, Rückschläge

Aktionsinformationen
und Musterbrief

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Ukraine: Homophobie, Transphobie und Hassverbrechen Drucken E-Mail
Berichte und Infos - Länderinfos
Donnerstag, 16. Mai 2013
Ukraine: Homophobie, Transphobie und Hassverbrechen - Amnesty Report


update 22.05.2013 Amnesty International fordet die Stadtbehörden auf, umgehend den Antrag auf Verbot der Pride zurückzuziehen:
Amnesty International condemns Kyiv Pride court ban application (EUR 50/006/2013).

Pride 2013 in Gefahr - online unterschreiben bei Amnesty Niederlande.

Svyatoslav Sheremet, Mitorganisator der (verhinderten) Pride 2012, wird von sieben Männern zusammengeschlagen.

Mit einem Gesetzesentwurf gegen «homosexuelle Propaganda» schickt sich das Parlament der Ukraine an, das herrschende homophobe Klima im Land weiter anzuheizen. Dessen Verbreitung reicht bis in die höchsten Etagen des Staatsapparates und führt zu Hassverbrechen bis hin zum Mord, wie ein neuer Bericht von Amnesty International zeigt. Wir fordern wirksame Gesetze und Massnahmen gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transpersonen.

Im neusten Bericht «Kein Grund zum Stolz: Diskriminierung von LGBTI Menschen in der Ukraine», dokumentiert Amnesty viele Beispiele, kritisiert die mangelhafte Gesetzgebung und zeigt schwulen- und lesbenfeindliche Stereotype und Verhaltensweisen auf, die selbst bei Beamten, Regierungsmitgliedern und Kirchenvertretern an der Tagesordnung sind.

“Menschen wurden brutal zusammengeschlagen, in einem Fall gar ermordet, nur aufgrund ihrer wahren oder vermuteten sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. Die meisten dieser Verbrechen wurden nicht richtig untersucht und blieben ungestraft.”
Max Tucker, Amnesty International Experte für die Ukraine.


Amnesty International ruft die Ukrainische Regierung dazu auf, den Hassverbrechen Einhalt zu gebieten und die Rechte auf Versammlungsfreiheit, Vereinigungsfreiheit und Meinungsfreiheit diskriminierungsfrei für alle zu schützen.
Medienmitteilung Deutsch (unten) sowie Englisch (ganz unten).

Amnesty Report:
Nothing to be proud of: Discrimination against LGBTI people in Ukraine (EUR 50/005/2013).

Amnesty Netzwerk Osteuropa:
Diskriminierung und gewalttätige Angriffe in einem allgegenwärtigen Klima der Homophobie

Amnesty International: Länderbericht Ukraine 2012 und 2011.

Ukraine:
Pride in Kiev in Gefahr - Onlinepetition zum IDAHO-T 2013 (Mai 2013)
UPR - Kampf gegen Polizeigewalt - aber keine Grundrechte für LGBT (Apr 2013)
Stanislaw Mischtschenko zeigt 'K-People - Queeres Leben in Kiew' (Jan 2013)
Bevölkerung soll wachsen, zum Überwinden der «demographischen Krise» homophobes Gesetz eingebracht (Juli 2012)
Erste Pride in Kiev wegen Gewalt und Drohung Rechtsextremer abgesagt (Mai 2012)

Zürich, Podiumsdiskussion:
6. Juni 2013: Regenbogenverbot in Russland (Zürich Pride Festival 2013)

IDAHOT 2013: 17. Mai - Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie.
IDAHOT 2013 - Übersicht Aktionen, Berichte, Erfolge, Rückschläge

Schwierige Lage in Ost- und Mittelosteuropa:
Georgien: Brutale Gewalt gegen die Pride in Tbilisi - Versagen der Polizei (Mai 2013)
Russland: Präsident Putins Zermürbungstaktik und Hexenjagd - Amnesty Report (April 2013)
Mazedonien: Angriffe auf LGBT-Aktivist_innen (April 2013)
Türkei: Film "Benim Çocuğum" (Mein Kind) der Elternvereinigung (April 2013)
Belarus: Zivilgesellschaft wird mundtot gemacht - Amnesty Report (April 2013)
Bosnien und Herzegowina: homophobe und transphobe Hass-Angriffe (April 2013)
Türkei: Hassmorde - gezieltr Hass gegen Transmenschen (Nov 2012)
Russland: Urteile gegen Pussy Riot revidiert - doch noch keine Gerechtigkeit (Okt 2012)
Serbien: Belgrad Pride 2012 kurzfristig verboten - Urgent Action (Okt 2012)
Bulgarien: Tötung von Mihail Stoyanov (2008) - Aufklärung und Sühne gefordert (Sep 2012)
Moldau: Antidiskriminierungsgesetz gegen die grassierende Diskriminierung (Sep 2012)
Ungarn: Rechtsextreme eröffnen «Jagdsaison» auf Schwule zur Budapest Pride (Juli 2012)
Bulgarien: Tödlicher Hass - homophobe Gewaltverbrechen - Schöne Worte (Juni 2012)
Kroatien: Erschreckende Zunahme homophober und transphober Hassverbrechen (Juni 2012)
Moldau: Neues Antidiskriminierungsgesetz gilt nicht für LGBTI (Juni 2012)
Süd-Kaukasus: Virulente homophobe Angriffe gefährden Aktvist_innen (Mai 2012)

Medienmitteilung zum
Amnesty Report
Deutsch und Englisch

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