Queeramnesty arbeitet als Teil von Amnesty Schweiz speziell zum Themengebiet „Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität“. Unser Gruppe setzt sich mit Briefen, Appellen, Pressearbeit, öffentlichkeitswirksamen Aktionen sowie Lobbyarbeit gegenüber Regierungen, Institutionen und Unternehmen immer wieder erfolgreich für die Rechte von LGBTI*-Menschen ein.

Wir möchten die Öffentlichkeit und Behörden stärker für die Situation von LGBTI*-Asylsuchenden sensibilisieren. Queeramnesty vernetzt LGBTI*-Flüchtlinge mit Asylberatungsstellen und anderen Organisationen, bietet Begleitung für Behördengänge oder kulturelle Anlässe an und gibt Ideen für Freizeitbeschäftigungen. Ausserdem organisieren wir regelmässig Weiterbildungen und stellen Informationen zur Verfügung.

Jedes Jahr setzen wir uns einen inhaltlichen Schwerpunkt. Unser aktuelles Schwerpunktthema: Hassverbrechen. Auch in der Schweiz geschehen noch immer Hassverbrechen an LGBTI-Menschen. Im Oktober 2015 wurden das Zürcher Szene-Lokal Les Garçons und seine Gäste gewalttätig angegriffen – begleitet von Hasssprüchen wie „verdammte Schwule“. Zu einer Anzeige bei der Polizei hat sich niemand durchgerungen. So wie es die meisten nicht tun, die im Alltag homo-, bi-, inter- oder transphobe Gewalt erleben. Denn die Gesetzeslage in der Schweiz bietet keinen expliziten Schutz bei dieser Form der Gewalt. Queeramnesty will das Thema 2016 besonders in das öffentliche Bewusstsein rücken, Missstände und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und sich so mit euch gegen Hate Crimes engagieren. Mehr zum Schwerpunktthema 2016.

Einen guten Überblick und viele Berichte zur Arbeit von Queeramnesty findest du auf unserer  Themenseiten und der  Länderseite. Eine gute Informationsquelle sind auch unsere jährlichen Tätigkeitsberichte.