Nach 4-jähriger Kampagnenarbeit von LGBTI-Menschen in Serbien, von Amnesty International und politischem Druck aus der Europäischen Union soll die Belgrad Pride 2014 am 28. September im zweiten Anlauf stattfinden. Der Termin im Mai 2014 wurde wegen Überschwemmungen abgesagt.

Als positives Zeichen wird gewertet, dass Anfang Mai die neue serbische Ministerin für Europäische Integration Jadranka Joksimović auf die Organisator_innen zugegangen ist und sowohl beim Treffen als auch in den Medien unmissverständlich festgestellt hat, dass der serbische Staat alles Mögliche unternehmen muss, damit die Belgrad Pride 2014 stattfinden kann. In den Vorjahren waren serbische Regierungsmitglieder weitaus weniger kooperativ und es erfolgten im Gegenteil stets Verbote aufgrund von Sicherheitsbedenken.

Die geplante Route, die vom Sitz der serbischen Regierung zum „Pionirski park“ in unmittelbarer Nähe zum serbischen Parlament führen soll, wurde mit dem serbischen Ministerium für Europäische Integration abgestimmt.

Zur Aktion bei Queeramnesty Deutschland – Belgrad Pride 2014 (bis 15. September 2014)