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Dienstag, 13. November 2012 |
Schweiz: Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel in der Asylpolitik - neun Vorschläge von Amnesty International und Schweizerischer Flüchtlingshilfe
Durchgangszentrum Steinhausen ZG. © SFH
Unter dem Motto «Jetzt ist Zeit» präsentieren Amnesty International und die Schweizerische Flüchtlingshilfe neun Vorschläge für ein faires, glaubwürdiges und effizientes Asylverfahren. Dazu gehören kurze Verfahren, unabhängiger Rechtsschutz, eine menschenwürdige Unterbringung mit professioneller Betreuung, Rückkehrhilfen und eine Qualitätskontrolle durch die Zivilgesellschaft.
Links:
Dokumente, Medienkonferenz:
LOS-Info 1/2012:
Interview mit Pascale von Focus Refugees (PDF, 2 Seiten, 66 kB, Deutsch/Französisch)
Mehr über Focus Refugee von Queeramnesty
Focus Refugees - ASYL: Kontakt für Beratung und Begleitung (aktuell)
Die Neun Vorschläge
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Donnerstag, 02. Dezember 2010 |
Geschlechtsspezifische Verfolgung - eine juristische Weiterbildungsveranstaltung
Am 2. Dezember 2010 bildeten sich rund 40 TeilnemerInnen beim SFH weiter. Auch Amnesty International und Queeramnesty (Aktive von Focus Refugee) waren vertreten. Ein Bericht folgt später.
«Geschlechtsspezifische Verfolgung» -
eine juristische Weiterbildungsveranstaltung der SFH (Flüchtlingshilfe) (PDF, 430 kB, Infos, Anmeldung)
Veranstalterin:
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH
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Mittwoch, 01. Dezember 2010 |
Madrid: 1ero Dic 2010 - Cuando amar en África se paga con la vida - con Queeramnesty, ToxicLesbian, RQTR, Merhaba
Runder Tisch: wenn lieben in Afrika dir das Leben kostet.
An der Soziologischen Fakultät.
Die transnationale Betreuung von Schengen-"Fällen" schuf für Focus Refugee Kontakte mit Partnergruppen in Spanien. Die gemeinsame Veranstaltung an der Universtät Madrid haben diese vertieft.
Mit Rachel und Eric, zwei Asylsuchenden aus Afrika, sowie Jonathan Gibbs von Queeramnesty.
Schweiz: Petition an die Bundesversammlung - ABGELEHNT (März 2010)
QueerRefugees sind Asylsuchende, für welche die Verfolgung wegen ihrer sexuellen Identität eine wichtiger Fluchtgrund darstellt.
Aktivistinnen und Aktivisten von Amnesty übergaben am Dienstag 2. März 2010 in Bern eine Petition mit 2621 Unterschriften an des Parlament.
Die Petition ersuchtedie Bundesversammlung,
die Definition im Asylgesetz anzupassen und geschlechtsspezifische Verfolgung als Verfolgungsgrund ins Asylgesetz aufzunehmen, wie es die Motion Prelicz-Huber vorsieht.
Rund 40 Personen besuchten die Fachtagung Asyl und Migration auf Grund von sexueller Orientierung und Identität am Donnerstag, 28. Mai 2009, 19 bis 22 Uhr im
Grossen Saal, Gemeinchaftszentrum Bäckeranlage
Vorträge und anschliessende Podiumsdiskussion werden sich mit der spezifischen Situation von sexuellen Minderheiten, mit der Fluchtgründen, mit dem Asylverfahren in Bezug auf sexuelle Orientierung und Identität in der Schweiz beschäftigen. Zudem werden Verbesserungsmöglichkeiten von der aktuellen Lage und die mögliche Unterstützung von LGBTI Aktivisten diskutiert.
Ein Engagement von Amnesty International im Rahmen der Europride 2009.
ACT OUT FOR EQUAL RIGHTS:
Alle Infos und Fotos Amnesty International @ Europride 2009.
Mehr zum Thema Queerrefugees, Asyl und Engagement bei und von Queeramnesty
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Focus Refugee: Hinweise auf Bücher (Feb 2013)
Buchbesprechung:
Niemandsland der Gesellschaft - Abgewiesene Asylsuchende im Nothilfe-Regime (NZZ, 24.10.2012)
In 13 Gesprächen reden abgewiesene Asylsuchende, die vom Staat nur noch die minimale «Hilfe in Notlagen» erhalten, über ihren Alltag, ihre Art zu überleben und ihren inneren Zustand. Das Solidaritätsnetz Ostschweiz, das diese Menschen unterstützt, und die regionale Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht haben das Buch herausgegeben; in verschiedenen Formen engagierte Personen, darunter Studierende, haben die Interviews «verstehend», also nicht kritisch-distanziert, geführt. Sie zeigen ein Bild, das die Gesellschaft anklagt: eine Situation des fürsorgerisch kanalisierten Ausschlusses, des Drucks und der Sinnlosigkeit.
Buchbesprechung:
«Die Reise wird gefährlicher» - Flüchtlinge sind an Europas Grenze oft auf sich gestellt (NZZ, 13.11.2012)
Kaspar Surber (An Europas Grenze. Fluchten, Fallen, Frontex. Echtzeit-Verlag, Basel 2012. 175 S., Fr. 29.–.) berichtet vom
Rand Europas und setzt sich mit
der Grenzziehung auseinander.
Migrationspolitik ist längst nicht
mehr nur eine innerstaatliche
Angelegenheit.
Focus Refugee: LOS-Info 2012/1 - Wir schlagen eine Brücke zwischen den Themen LGBT und
Asylrecht und vernetzen die Asylsuchenden mit Fachpersonen (Feb 2012)
LOS-Info 2012/1 Interview mit Pascale von Focus Refugee
Für die neuste Ausgabe des LOS-Info führte Dominique Graf ein Gespräch mit Pascale, Ko-Leiterin von Focus Refugee über die Arbeit
von Queeramnesty speziell für Asylsuchende, über Kontakte zum Bundesamt für Migration, zur Vernetzung und zum Engagement für
LGBTI in anderen Ländern.
Auch die besonders schwierige Situation von LGBTI-Asylsuchenden - etwa die Nicht-Berücksichtigung von spezifischen Fluchtgründen - kommen zur Sprache.
Das Interview ist zweisprachig - Danke an LOS auch für die Übersetzung.
LOS-Info 1/2012:
Interview mit Pascale von Focus Refugee (PDF, 2 Seiten, 66 kB, Deutsch/Französisch)
Display-Report: Verfolgte Schwule - Flüchtling Karims Reise ins Ungewisse (Dez. 2010)
Auf Hilfe angewiesen: Verfolgte Gays haben es als Asylsuchende besonders schwer (© IStockphoto)
Im Schweizer Schwulenmagazin
Display
schreibt Michael Benedetti (besten Dank für den informativen Beitrag!) über die Situation von Queerrefugees und über die Arbeit der Arbeitsgruppe Focus Refugee von Queeramnesty. Red und Antwort stand Winu Schüpbach.
Hier ist der ganze Artikel (als Scan, 1000px breit).
Schweiz: Migration:
«Du darfst nicht lieben wen du willst», Strassenmagazin Surprise zu lesbischen und schwulen MigrantInnen
«Deine Schmerzen sind ihnen egal».
In 85 Staaten der Welt wird Homosexualität noch immer bestraft: in einigen mit Gefängnis, in anderen mit dem Tod.
Zwei junge Queerrefugees, einer aus Uganda, einer aus dem Iran, erzählen vom Doppelleben, das sie in ihrer Heimat führen mussten – und was sie schliesslich zur Flucht in die Schweiz bewog.
Denise Graf, Juristin und Flüchtlingsexpertin von Amnesty Schweiz nimmt zu verschienden rechtlichen Aspekten Stellung.
Schwulenfeindliche Schweizer zeigen mit dem Finger auf Männer wie Darian oder Mugisha In ihrer Heimat jedoch sind sie an Leib und Leben bedroht Wie der unterschiedliche Umgang mit denselben Ressentiments für Homosexuelle zum Migrationsgrund wird.
Ein
Beitrag im Schweizer Strassenmagazin "Surprise" vom 8. Januar 2010 (PDF, 590 kB).
Mehr zum Thema Queerrefugees, Asyl und Engagement bei und von Queeramnesty
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