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Freitag, 15. März 2013 |
Ägypten: Kämpfen für Gerechtigkeit, Frauenrechte und LGBT-Rechte - Aktivistinnen berichten
In Ägypten kommen zwei Jahre nach dem "Frühling" Frauen, aber auch LGBTI, immer mehr unter Druck.
In einem 28-seitigen Report portraitiert Amnesty International verschiedene Aktivistinnen. Wir greifen hier die LGBT-Aktivistin auf.
Wenige Themen in Ägypten sind umstrittener als LGBT-Rechte.
Homophobie und Diskriminierung von LGBT sind weit verbreitet und Misshandlungen durch staatliche und nicht-staatliche Akteure auf Grund der sexuellen Orientierung und / oder geschlechtlichen Identität stellen eine echte Bedrohung dar.
Ein UN-Berichterstatter stellte fest, dass Menschenrechte für LGBT nicht gelten.
Ayesha Amin berichtete Amnesty International, dass es unmöglich ist, offen für LGBT-Rechte in Ägypten einzustehen und jene zu unterstützen, deren Rechte verletzt worden sind.
So ist ihr Engagement „virtuell“ und sie benutzt verschiedene Profilnamen. "Unser einziges Tor ist online", seufzt sie und erkennt, dass sie jene, die keinen Zugang zum Internet haben, nicht erreichen kann.
Da gab es ein Gefühl von Freiheit und Akzeptanz am Tahrir Platz. Das gab mir Hoffnung.”
- Ayesha Amin, online-Aktivistin für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.
(“There was a feeling of freedom and acceptance in Tahrir Square that gave me hope.”)
Amnesty Report:
Egypt's Women Activsts describe their struggle (Englisch, MDE 12/011/2013)
Amnesty International-Länderbericht Ägypten 2012 und
2011.
Amnesty Schweiz - laufend Aktuelles zu Ägypten.
All My Life - Film von Maher Sabry - schwule Liebe in Ägypten (Nov 2011)
Zehn-Schritte-Manifest für Menschenrechte (Okt 2011)
Missachtung der Rechte von Menschen mit AIDS/HIV durch Ärzte und Justiz (Juni 2008)
Ayesha Amin - online-support for LGBT
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Aktualisiert ( Donnerstag, 21. März 2013 )
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Dienstag, 19. Februar 2013 |
Oesterreich: ECHR-Urteil: Verhinderte Stiefkind-Adoption diskriminiert gleichgeschlechtliche Paare
Mami, Mutti, Tom und ich - Kinderzeichnung © VielBunt.org, Darmstadt.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR / ECHR) entschied gestern Montag zu Gunsten eines lesbischen Paares aus Österreich, welches wegen der fehlender Gesetzlicher Grundlagen zur Adoption geklagt hatte.
Die Adoption zu verweigern sei klar diskriminierend.
Dem Urteil muss eine umfassende Gesetzesreform in Österreich folgen, fordert Amnesty International.
Jeder Mensch hat das Recht zu heiraten und eine Familie zu gründen. In der Umsetzung dieses Rechts haben einige europäische Regierungen Nachholbedarf: Sie müssen ihre Gesetze so anpassen, dass lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intersex Paaren (LGBTI) das Recht auf Heirat und Adoption nicht verwehrt wird.
Medienmitteilung von Amnesty Österreich:
Verhinderte Stiefkind-Adoption diskriminiert gleichgeschlechtliche Paare -
Amnesty fordert Österreich zu einer Gesetzesreform auf.
Mitteilung von Amnesty Schweiz:
Adoptionsrecht für Homosexuelle.
Beachtet auch die:
Offizielle Medienmitteilung des Gerichtshof - Deutsch (No. 057, 19.2.2013)
Alles zum Thema:
Regenbogenfamilien.
Deutschland:
Bundesverfassungsgericht stärkt Adoptionsrecht Homosexueller (19.Feb 2013)
Italien:
Juristische Erfolge für Regenbogenfamilien trotzen homophober Gesellschaft (Jan 2013)
Schweiz:
NGO-Koalition fordert von Bundesrat Burkhalter die Umsetzung von UPR (Jan 2013)
Mitteilung
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Aktualisiert ( Freitag, 22. Februar 2013 )
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Sonntag, 17. Februar 2013 |
Litauen (Lithuania): Restriktive Schickanen für Baltic Pride 2013 in Vilnius
Baltic Pride @ Vilnius, May 8, 2010. ©
WWP-Projekt.
Am 27 Juli soll dieses Jahr die Baltic Pride zum zweiten Mal in Litauen stattfinden. Doch schon seit Januar sind die Behörden "kreativ" im erfinden von Behinderungen bezüglich Ort, Zeit und Art der Durchführungen.
Vor drei Jahren wurde der Anlass erst am Vortag nach internationalen Protesten doch wieder erlaubt ("Solidarity made it happen").
Amnesty International ist der Meinung, dass die bisher gemachten Auflagen im Widerspruch zu internationalem Recht, insbesondere zur Europäischen MR-Gesetzgebung stehen.
Wir fordern die Behörden von Vilnius dazu auf, den Anlass dieses Jahr nicht an den Stadtrand zu verdrängen, in Würde durchführen zu lassen und die Sicherheit der Teilnehmer_innen zu garantieren.
Amnesty Statement:
Baltic Pride must go ahead without hindrance (Engl. EUR 53/001/2013, 15 Feb.2013)
Amnesty International-Länderbericht Litauen 2012 und
2011.
Baltic Pride on Facebook
DieStandard, 4.3.2013:
Umfrage: Mehrheit gegen "Baltic Pride"
Baltic Pride 2010 durchgeführt - grosse Gegendemonstration und Festnahmen (8. Mai 2010)
Baltic Pride 2010 in Vilnius nach gerichtlichem Verbot doch wieder erlaubt (5./7. Mai 2010)
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Aktualisiert ( Dienstag, 19. März 2013 )
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Dienstag, 29. Januar 2013 |
Schweiz: 78 Organisationen gründen «NGO-Plattform Menschenrechte»
Gemeinsam für MR in der Schweiz einstehen. © Amnesty.
Die «NGO-Plattform Menschenrechte» will die Menschenrechtsarbeit in der Schweiz stärken und setzt sich für eine unabhängige Institution für Menschenrechte ein.
Das seit 2011 arbeitende «Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte» (SKMR) soll in eine nationale Menschenrechtsinstitution gemäss internationalen Vorgaben umgewandelt werden.
Amnesty International ist sowohl in der Kerngruppe der NGO-Plattform Menschenrechte als auch im Beirat des SKMR vertreten. Die LOS ist ebenfalls in der Kerngruppe. Zu den Mitgliedern gehören auch Pinkcross und das Transgender Network Switzerland.
humanrights.ch:
«NGO-Plattform Menschenrechte» gegründet
NGO-Plattform Menschenrechte:
Tagung (Aug. 2012),
Leitlinien (Dez. 2012),
Mitglieder (Jan. 2013) und
Medienmitteilung (29. Jan. 2013)
NGO-Koalition fordert von Bundesrat Burkhalter die Umsetzung von 50 UPR-Empfehlungen (Jan 2013)
UPR 2008: alle Empfehlungen für LGBTI abgelehnt - schlechte Aussichten für UPR 2012 (Feb 2012)
Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) an der Universität Bern eröffnet (Mai 2011)
Konturen für das Kompetenzzentrum für Menschenrechte als Netzwerk (März 2011)
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Aktualisiert ( Freitag, 22. Februar 2013 )
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Samstag, 19. Januar 2013 |
Ukraine-Ausstellung in München: Stanislaw Mischtschenko zeigt 'K-People - Queeres Leben in Kiew' - ungeachtet politischer und gesellschaftlicher Homophobie
Sub in München zeigt 'K-People - Queeres Leben in Kiew'.
Am 8. Dezember stimmte das Ukrainische Parlament einem Gesetzesentwurf gegen "Werbung für Homosexualität" zu.
Auf der Strasse wurden friedlich Demonstrierende brutal zusammengeschlagen.
Eine Untersuchung dieser Gewalt ist - trotz Forderungen von Amnesty International und HRW, noch nicht in Gang gekommen.
Aktivist und Fotograf Stanislaw Mischtschenko (29, Gay Alliance Ukraine in Kiew) trotz dieser politischen und gesellschaftlichen Homophobie mit Lomo-Photographie.
Sub - Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum,
Müllerstrasse 14, 80469 München.
19.12.2012, HRW, Video:
Angriffe auf LGBT-Protest (2:05, Deutsche UT)
18.12.2012, HRW, Bericht:
Investigate Attacks on Peaceful Protest (Englisch)
13.01.2013, Il Fatto Quotidiano:
Blitz delle Femen in Vaticano durante l’Angelus: fermata la leader ucraina (Italienisch)
14.12.2012, die Standard:
Ukraine: Gesetz gegen "Homo-Propaganda" auf Kurs
12.12.2012:
Amnesty International fordert vom Ukrainischen Parlament, die Menschenrechte zu thematisieren:
Statement:
it’s time to address country’s appalling human rights record (Englisch)
Brief:
Letter to the Members of Parliament (EUR 50/015/2012)
09.12.2012:
Strassburg: EU-Kampf gegen das in der Ukraine geplante homophobe Gesetz
08.12.2012:
Zum Menschenrechtstag stimmt das Parlament über die Erweiterung der Zensur ab und in Kiew wird eine friedliche Demonstration gegen Homophobie von rechtsnationalen Schlägern angegriffen. Die Polizei nimmt friedlich Demonstrierende fest.
Euronews:
Homosexuellen-Demo in Kiew angegriffen
und ein
Video der Gewalt
25.06.2012:
Amnesty International wendet sich gemeinsam mit
HRW
in einem Schreiben an Volodymyr Litvin, den Vorsitzenden der Verchovna Rada (Parlament). Die Gesetzesvorschläge verstossen direkt gegen Verpflichtungen der Ukraine, europäische und internationale Menschenrechtsabkommen einzuhalten: Recht auf Nicht-Diskriminierung, einschliesslich auf Grund der sexuellen Orientierung, auf Gleichheit vor dem Gesetz, auf freie Meinungsäusserung, auf Vereinigungs- und auf Versammlungsfreiheit.
“Um mit europäischen und internationalen Menschenrechtsstandards Schritt zu halten,
muss auch die Regierung der Ukraine ein Klima schaffen,
in welchem Vielfalt (Diversity) nicht als Bedrohung, sondern als
Quelle der Bereicherung für die ganze Gesellschaft angesehen wird.” - HRW & Amnesty.
Das Gesetz listet detailliert Aktivitäten auf, an denen nicht positiv über Homosexualität informiert werden dürfte: Meetings, Aufmärsche, Aktionen, Mahnwachen, Demonstrationen und andere Massenveranstaltungen.
Amnesty International:
Länderbericht Ukraine 2012
und
2011.
Ukraine:
Bevölkerung soll wachsen, zum Überwinden der «demographischen Krise» homophobes Gesetz eingebracht (Juli 2012)
Erste Pride in Kiev wegen Gewalt und Drohung Rechtsextremer abgesagt (Mai 2012)
Schwierige Lage in Ost- und Mittelosteuropa:
Türkei:
Hassmorde - gezieltr Hass gegen Transmenschen (Nov 2012)
Mazedonien:
Regierung schürt Hass und Gewalt gegen LGBT (Okt 2012)
Russland:
Urteile gegen Pussy Riot revidiert - doch noch keine Gerechtigkeit (Okt 2012)
Serbien:
Belgrad Pride 2012 kurzfristig verboten - Urgent Action (Okt 2012)
Bulgarien:
Tötung von Mihail Stoyanov (2008) - Aufklärung und Sühne gefordert (Sep 2012)
Moldau:
Antidiskriminierungsgesetz gegen die grassierende Diskriminierung (Sep 2012)
Ungarn:
Rechtsextreme eröffnen «Jagdsaison» auf Schwule zur Budapest Pride (Juli 2012)
Bulgarien:
Tödlicher Hass - homophobe Gewaltverbrechen - Schöne Worte (Juni 2012)
Kroatien:
Erschreckende Zunahme homophober und transphober Hassverbrechen (Juni 2012)
Moldau:
Neues Antidiskriminierungsgesetz gilt nicht für LGBTI (Juni 2012)
Süd-Kaukasus:
Virulente homophobe Angriffe gefährden Aktvist_innen (Mai 2012)
Russland:
Beschämendes Niederknüpplen der Moskau-Pride muss ein Ende haben (Mai 2012)
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Aktualisiert ( Freitag, 12. April 2013 )
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