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Mittwoch, 10. April 2013 |
Zürich: Infoabend: «Rendez-vous mit Amnesty International» - Fokus LGBTI
Einladung zum Schwerpunkt-Infoabend
Dieser Infoabend richtet sich insbesondere an jene Amnesty-Interessierten, denen die Thematik sexuelle Minderheiten am Herzen liegt.
Erfahre wie Amnesty arbeitet und wie wir recherchieren. Lerne unsere Aktivgruppen kennen, die sich speziell für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen einsetzen.
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Du lernst die Organisation Amnesty International und ihre Arbeitsmethoden kennen.
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Du lernst die Schweizer Sektion kennen.
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Du erfährst, wie Sie sich bei Amnesty engagieren können.
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Du lernst unsere Gruppen kennen, die sich für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzen.
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Zielpublikum
Interessierte und neue Mitglieder, denen die Thematik sexuelle Minderheiten am Herzen liegt.
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TrainerInnen
MitarbeiterInnen des Programms Bildung/Jugend und
VertreterInnen aus den Amnesty LGBTI-Gruppen.
10. April 2013, abends, Zürich.
bitte hier anmelden für Ort und Zeit. Dauer ca 1.5 Std.
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Aktualisiert ( Freitag, 12. April 2013 )
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Mittwoch, 10. April 2013 |
Amsterdam: Putin zu Besuch - schwulenfreie Zone
«Ab hier keine Schwulen-Propaganda». Amnesty-Aktivist_innen haben in Amsterdam eine «menschenrechtsfreie Zone» errichtet. Wieso? Vladimir Putin war zu Besuch. Er fürchtet sich vor Menschenrechten.
Am Montag, 8. April, traf Putin in Amsterdam ein. Dort erwarten ihn wütende Aktivist_innen.
In der Stadt Amsterdam gibt es während des Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin heftige Kritik an der Homo-Politik in dessen Land. In der ganzen Stadt wurden die Regenbogenfahnen auf Halbmast gesetzt. Damit soll gegen ein geplantes Gesetz protestiert werden, das "Propaganda" für Homosexualität unter Strafe stellen soll.
Mehr
Video «Putin braucht Schutz - vor Menschenrechten» (1:19, auf Youtube, NL/E/D)
Mehr
Bilder der Aktion von Amnesty Niederlande (auf Flickr)
Gesetz gegen Meinungs- (Aeusserungs-) Freiheit für LGBTI im Parlament (Jan 2013)
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Aktualisiert ( Sonntag, 14. April 2013 )
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Dienstag, 09. April 2013 |
Bosnien und Herzegowina: Behörden müssen homophobe und transphobe Hass-Angriffe unterbinden
Am 24. März, kurz nach Mitternacht, wurden mehrere Personen, darunter 5 Menschenrechtsverteidiger_innen der LGBTIQA-Vereinigung „OKVIR“ von einer unbekannten Gruppe von etwa 10-15 Männern, die homophobe, sexistische und xenophobe Beleidigungen schrien, verfolgt, bedrängt und attackiert.
Eine Aktivistin bekam starke Schläge auf den Rücken, anderen wurde auf den Kopf geschlagen und weitere nur leicht verletzt.
Amnesty International fordert die Behörden auf, die gewalttätigen Angriffe in Sarajewo mit einem wahrscheinlich homophoben Motiv sofort, wirksam und sorgfältig zu untersuchen.
Amnesty Statement:
Authorities must tackle homophobic and transphobic hate crimes (Englisch, EUR 63/001/2013, 2 April 2013)
Der Überfall geschah beim Gebäude der staatlichen Präsidentschaft in Sarajewo, wo es Überwachungskkameras gibt. Die Polizei erschien erst, nachdem die Angreifer davon gelaufen waren. Als die Opfer am nächsten Tag zur Polizeistation Centar kamen, um eine Zeugenaussage zu machen, mussten sie feststellen, dass ihr Fall nicht einmal aufgenommen worden war.
Amnesty International fordert deshalb von den Behörden eine sofortige und wirksame Untersuchung dieses gewalttätigen Angriffs einzuleiten und dabei alle verfügbaren Mittel, wie Überprüfung der TV-Aufnahmen zu ergreifen. Ausserdem sollen die Behörden eine sorgfältige Untersuchung des Motivs vornehmen, in Hinsicht darauf, dass es sich um Motiv der sexuellen Orientierung handelt. Sollte sich dies durch die Untersuchungen bestätigen, dann sollte sich das auch in der Strafverfolgung und im Strafausmass wiederspiegeln. Denn bei gewalttätigen Angriffen gegen Personen auf Grund ihrer tatsächlichen oder angenommenen sexuellen Orientierung handelt es sich um eine schwerwiegende Form von Diskriminierung.
Amnesty International bedauert, dass im Strafgesetz von Bosnien und Herzegowina kein ausdrücklicher Grund für Untersuchungen und Bestrafungen enthalten ist bei Verbrechen aus Hass gegen sexuelle Orientierungen und geschlechtlicher Identität.
Amnesty International fordert deshalb die Behörden auf in ihrer Gesetzgebung entsprechende Schritte zu unternehmen, um den Schutz der LGBT-Personen vor Gewalt und Verbrechen aus Hass wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität zu gewährleisten.
Amnesty International:
Länderbericht Bosnien und Herzegowina 2012
und
2011.
Indirekt zum Thema, NZZ, 25.3.2013:
Sitten-Imperialismus auf dem Balkan?
"Es sind nicht die Nordeuropäer, es ist die serbische Verfassung, die das Demonstrationsrecht schützt – und damit das Recht auf die Durchführung der Parade." (Andreas Ernst, Belgrad)
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Aktualisiert ( Samstag, 13. April 2013 )
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Montag, 25. März 2013 |
Österreich: Nach Übefall - TdU und Queeramnesty gemeinsam mit Sichtbarkeit gegen Gewalt
URBAN S*QUEERS - Kein Platz für Gewalt - Aktivistisches Strassentheater zur Erhöhung der Sichtbarkeit
und der positiven Wahrnehmung von LGBT Lebensweisen.
Die Aktion wird von der
Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweise
unterstützt.
Ende Februar wurde eine Person, die sich offen zu ihrer Homosexualität bekannte, deswegen von Jugendlichen beschimpft und brutal körperlich attackiert mit der Folge eines Krankenhausaufenthaltes und einer Operation.
Das
Theater der Unterdrückten Wien (TdU)
und
Queeramnesty Österreich
können solche Vorfälle nicht ignorieren und haben ein Zeichen gegen jede Form von Gewalt gesetzt. Mit Regenbogenflagge und Botschaften gegen Gewalt und für Toleranz ausgestattet postierten sich also einige Aktivisten am Matzleinsdorferplatz und haben damit auch wortwörtlich Flagge gegen jede Art von Hate Crimes gezeigt.
Wir finden die Aktion und die Zusammenarbeit der beiden engagierten Gruppen toll.
20.03.2013, Queeramnesty Wien:
Kein Platz für Gewalt am Matzleinsdorferplatz
05.03.2013, Queeramnesty Wien:
Überfall am Matzleinsdorferplatz
Wien: Queeramnesty und TdU - Heiratsaktion zum Valentinstag (Feb 2012)
LGBT-Netzwerk in Österreich heisst nun auch 'Queeramnesty' (Feb 2012)
LGBT-Workshop im Theater der Unterdrückten (TdU) 21.-23. Oktober 2011 (Okt 2011)
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Aktualisiert ( Montag, 25. März 2013 )
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Donnerstag, 21. März 2013 |
Ukraine: UPR - Kampf gegen Polizeigewalt - aber keine Grundrechte für LGBT
aktuell Mai 2013:
Erste Pride in Kiev in Gefahr - Onlinepetition
Zum Menschenrechtstag am 8.12.2012 stimmt das Parlament über die Erweiterung der Zensur ab und in Kiew wird eine friedliche Demonstration gegen Homophobie von rechtsnationalen Schlägern angegriffen. Die Polizei nimmt friedlich Demonstrierende fest.
Ukraine: Amnesty International begrüsst Zusagen zur Bekämpfung der verbreiteten
Straflosigkeit für Folter und andere Misshandlungen durch die Polizei. Auch der Grundsatz des
non-refoulement gefährdeter Asylbewerber soll gewahrt werden.
Hingegen ist die Ablehnung der Empfehlungen in Bezug auf Lesben,
Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen äusserst zu bedauern.
Amnesty International Statement:
Universal Periodic Review outcome on Ukraine (EUR 50/003/2013)
25.06.2012:
Amnesty International wendet sich gemeinsam mit
HRW
in einem Schreiben an Volodymyr Litvin, den Vorsitzenden der Verchovna Rada (Parlament). Die Gesetzesvorschläge verstossen direkt gegen Verpflichtungen der Ukraine, europäische und internationale Menschenrechtsabkommen einzuhalten: Recht auf Nicht-Diskriminierung, einschliesslich auf Grund der sexuellen Orientierung, auf Gleichheit vor dem Gesetz, auf freie Meinungsäusserung, auf Vereinigungs- und auf Versammlungsfreiheit.
“Um mit europäischen und internationalen Menschenrechtsstandards Schritt zu halten,
muss auch die Regierung der Ukraine ein Klima schaffen,
in welchem Vielfalt (Diversity) nicht als Bedrohung, sondern als
Quelle der Bereicherung für die ganze Gesellschaft angesehen wird.” - HRW & Amnesty.
Das Gesetz listet detailliert Aktivitäten auf, an denen nicht positiv über Homosexualität informiert werden dürfte: Meetings, Aufmärsche, Aktionen, Mahnwachen, Demonstrationen und andere Massenveranstaltungen.
Amnesty International:
Länderbericht Ukraine 2012
und
2011.
Ukraine:
Stanislaw Mischtschenko zeigt 'K-People - Queeres Leben in Kiew' (Jan 2013)
Bevölkerung soll wachsen, zum Überwinden der «demographischen Krise» homophobes Gesetz eingebracht (Juli 2012)
Erste Pride in Kiev wegen Gewalt und Drohung Rechtsextremer abgesagt (Mai 2012)
UPR-Aktuell:
Ghana:
verbesserte Haftbedingungen - aber keine Entkriminalisierung von LGBT (Mrz 2013)
Schweiz:
verwirft alle UPR-Empfehlungen zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (Mrz 2013)
Schwierige Lage in Ost- und Mittelosteuropa:
Türkei:
Hassmorde - gezieltr Hass gegen Transmenschen (Nov 2012)
Mazedonien:
Regierung schürt Hass und Gewalt gegen LGBT (Okt 2012)
Russland:
Urteile gegen Pussy Riot revidiert - doch noch keine Gerechtigkeit (Okt 2012)
Serbien:
Belgrad Pride 2012 kurzfristig verboten - Urgent Action (Okt 2012)
Bulgarien:
Tötung von Mihail Stoyanov (2008) - Aufklärung und Sühne gefordert (Sep 2012)
Moldau:
Antidiskriminierungsgesetz gegen die grassierende Diskriminierung (Sep 2012)
Ungarn:
Rechtsextreme eröffnen «Jagdsaison» auf Schwule zur Budapest Pride (Juli 2012)
Bulgarien:
Tödlicher Hass - homophobe Gewaltverbrechen - Schöne Worte (Juni 2012)
Kroatien:
Erschreckende Zunahme homophober und transphober Hassverbrechen (Juni 2012)
Moldau:
Neues Antidiskriminierungsgesetz gilt nicht für LGBTI (Juni 2012)
Süd-Kaukasus:
Virulente homophobe Angriffe gefährden Aktvist_innen (Mai 2012)
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Aktualisiert ( Freitag, 10. Mai 2013 )
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