| UNO - Gemeinsame Erklärung zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität Dez 2008 |
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| Freitag, 19. Dezember 2008 | ||||
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Aus Anlass zu 60 Jahren Menschenrechtserklärung geben 66 Staaten an der Uno-Vollversammlung eine Erlärung ab.
UNO: Gemeinsame Erklärung zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität
Bild: Teil der LGBT-Delegation an der UNO in New York im Dezember 2008. © ILGA
Frankreich hat als EU-Vorsitzder Staat in der UNO ein "Joint Statement" eingebracht, welche weltweit Menschenrechtsverletzungen aufgrund der Sexuellen Orientierung und der Geschlechtsindentität bannen will. Dieses Stattement löst die Versuche von 2005 (New Zealand Initiative) und 2004 (Brazilian Resolution) ab. Als grosser Erfolg für jahrelange Lobby-Arbeit vieler Organisation, allen voran ILGA und ARC-International, darf die Tatsache angesehen werden, dass bis heute 60 Staaten die Untersützung zugesagt haben. Darunter - und das ist wirklich ein Novum - fünf afrikanische Staten, ferner z. Bsp. auch (sic!) Nepal, Albanien, Serbien, Kuba. Leider fehlen die USA, China und Russland. Vorerst usdrücklich gegen die Resolution ausgesprochen hatte sich der Vatikan. Dann aber vollzog der Vatikan einen deutlichen Kurswechsel und rief dazu auf, Strafrechtsbestimmungen gegen homosexuelle Lebensweise weltweit abzuschaffen. Am 18. Dezember wurde die Resolution durch den UNO-Botschafter Argentinens eingebracht. Hier: Fact Sheet and Statement (English, PDF, 2 Seiten, 50 kB) Hier: Feuillet de renseignements et déclaration (français, PDF, 2 Seiten, 50 kB) Mehr Information bei der ILGA (auf Englisch) und Deutscher Text bei Pink Cross Mehr und grösseres Bild: Die Prinzipien der allgemeinen Menschenrechtserklärung gelten für alle, ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung und Identität. 66 Nationen haben am 18. Dezember an der UNO-Generalversammlung in New York ein entsprechendes Statement unterstützt. Dies ist das erste Mal, dass ein Statement, welches Rechtsmissbrauch gegen Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle der UNO-Vollversammlung vorgelegt wurde. Das Statement erhielt Unterstützung aus fünf Kontinenten, sechs afrikanische Staaten eingeschlossen. Argentinien hatte das Statement eingebracht, eine überregionale Staatengruppe, darunter Brasilien, Kroatien, Frankreich, Gabun, Japan, die Niederlande und Norwegen, koordinierte die Unterzeichnung des Entwurfs.
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| Aktualisiert ( Dienstag, 24. Februar 2009 ) | ||||




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