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Donnerstag, 16. Mai 2013 |
Sambia: Urgent Actions für Freilassung von Phil Mubiana (21) und James Mwansa (21)
Bitte Brief schreiben und einsenden
Musterbrief unten /
Urgent Action Amnesty Schweiz
(Anleitung, UA 124/13, AFR 63/001/2013 und Musterbrief)
Vor dem Provinzgefängnis in Mpima in Kabwe geben Angehörige moralischen Unterstützung.
In Sambia wurden zwei junge Männer unter dem Vorwurf, „entgegen der natürlichen Ordnung“ eine sexuelle Beziehung unterhalten zu haben, festgenommen. Die Freilassung gegen Kaution wurde ihnen verweigert und sie befinden sich in Erwartung eines Verfahrens in Haft. Die Männer mussten gegen ihren Willen Untersuchungen im Analbereich über sich ergehen lassen.
Die Polizei nahm Phil Mubiana (21) und James Mwansa (21) am Montag zum zweiten Mal fest. Dies im Dorf Ndeke, im Distrikt Kapiri Mposhi, in der Zentralprovinz Sambias, nördlich der Hauptstadt Lusaka.
“Die Festnahme dieser Männer ausschliesslich wegen ihrer vermuteten
Sexuelle Orientierung trägt zur Diskriminierung bei und verletzt deren Grundrecht auf ein Privatleben.” - Simeon Mawanza, Amnesty International Researcher, 8.Mai 2013
(“The arrest of the two men solely for their real or perceived sexual orientation amounts to discrimination and it is in violation of their rights to freedom of conscience, expression, and privacy”).
Seit April läuft eine schwere Welle der Homophobie in Sambia. So wurden Bürger aufgefordert, "verdächtige Homosexuelle"
zu melden.
Am 8 April wurde der AIDS-Aktivist Paul Kasonkomona festgenommen, weil er im Fernsehen für die Rechte von LGBTI eintrat, was er ausdrücklich im Interesse der HIV-Prävention tat.
Amnesty News:
Zambia urged to release two men charged with same-sex sexual conduct.
Amnesty International:
Länderbericht Sambia 2008
und
2007.
Colin Stewart von 76Crimes fürchtet um Leben und Gesundheit der beiden im Knast:
Two young Zambian men at risk of rape, abuse, and disease.
Die Verhandlung gegen den AIDS-Aktivisten Paul Kasonkomona wurde verschoben:
Trial delayed for activist Paul Kasonkomona Posted.
Mehr zu Afrika:
Gambia:
Ernsthafte menschrechtliche Bedenken zum neuen Strafgesetzbuch (Mai 2013)
Zürich/Südafrika:
Fotografin und visuelle Aktivistin Zanele Muholi am Pink Apple (April/Mai 2013)
Südafrika:
Hassmord an Aktivistin: Weitere Aktionen und Solidarität (Mrz-Mai 2013)
Kamerun:
Freispruch vor Obergericht - von Lynchjustiz überschattet (Jan 2013)
Uganda:
Anti-Gay-Bill soll durchs Parlament gepeitscht werden (Nov/Dez 2012)
Uganda:
Spannender Abend mit Film und Diskussion in Konstanz (Nov 2012)
Malawi:
Justizminister suspendiert homophobe Gesetze - ein historischer Schritt vorwärts (Nov 2012)
Kenia:
In Zürich getroffen: Rhoda Awino von "Minority Women in Action" (Okt 2012)
Algerien:
Sechster Nationaler LGBT-Tag - auf der Suche nach Anerkennung (Okt 2012)
Zimbabwe:
Bedrohung und Einschüchterung von LGBTI-Aktivist_innen durch die Polizei (Sep 2012)
Tansania:
Gay-Aktivist und Outreach-Worker Maurice Mjomba erwürgt (Juli 2012)
Uganda:
„Eure Unterstützung macht uns Mut“ - Interview mit Kasha Jacqueline Nabagesera (Juni 2012).
Tunesien:
Menschenrechtsminister Samir Dilou untergräbt Menschrechte für LGBTI
(Feb+Apr 2012)
Liberia:
Trotz Friedensnobelpreis weiterhin Verfolgung von LGBT-
Aktivist_innen (März 2012)
Tansania:
Gezielte Stigmatisierung von Schüler_innen mit HIV/AIDS in Schulen (März 2012)
Senegal:
Diskriminierung - Menschenrechte im Fokus vor den Wahlen am 26. Februar (Feb 2012)
Ruanda: Homophober Überfall auf Filmemacher Dady de Maximo (Nov 2011)
Nigeria: Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe verletzt die Verfassung des Landes (Nov 2011)
Afrika:
Amnesty Appell an «Afrikanische Kommission für Menschen- und Völkerrecht» (Mai 2012)
IDAHOT 2013:
17. Mai - Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie.
IDAHOT 2013 - Übersicht Aktionen, Berichte, Erfolge, Rückschläge
Aktionsinformationen
und Musterbrief
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Aktualisiert ( Samstag, 18. Mai 2013 )
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Samstag, 09. März 2013 |
Südafrika: Hassmord an Aktivistin: Weitere Aktionen und Solidarität
aktuell 27.04. bis 05.05.2013:
Fotografin und visuelle Aktivistin Zanele Muholi am Pink Apple
aktuell 24.04.2013:
Two years on, no justice for hate crime in South Africa (Amnesty Life Wire)
aktuell 18.04.2013:
Die Internationale Konferenz für Menschrechte, sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identät wird von Norwegen und Südafrika gemeinsam durchgeführt.
zum Sammlen bis 31.05.2013:
Brief an Polizeichef General MV Phiyega
und
Brief an Justizminister JT Radebe.
LGBT-Stand von Amnesty Südafrika
Die südafrikanischen Behörden zeigten erste Reaktionen auf die Proteste von Amnesty International und anderer NGOs im Fall der getöteten Noxolo Nogwaza.
Es geht uns darum, den Tod von Noxolo aufzuklären, Hassverbrechen dauerhaft zu verhindern und um die Schulung und Sensibilisierung von Polizei und Justiz.
Nun starten unsere Partnergruppe in Deutschland weitere Aktionen gegen die Hassmorde an LGBTI in Südafrika:
-
Schreibt persönliche Botschaften auf bunte Solidaritätsbändel, welche Amnesty Südafrika an den Prides tragen und zeigen wird.
-
Schreibt differenzierte Briefe an Polizeibehörden und Justizministerium um die angelaufenen Massnahmen zu unterstützen.
Aktion von Queeramnesty Deutschland.
Amnesty International-Länderbericht Südafrika 2012 und
2011.
NZZ, 18.02.2013:
Afrikanische Kuenstlerinnen erobern ihren Platz.
update
NZZ, 11.05.2013:
Katholisch, afrikanisch, schwul - Pfarrer Russell Pollitt.
LGBTI-Aktivistin Noxolo Nogwaza ermordet - Ermittlungen kommen nicht voran (Juni 2012)
Mehr zu Afrika:
Kamerun:
Freispruch vor Obergericht - von Lynchjustiz überschattet (Jan 2013)
Uganda:
Anti-Gay-Bill soll durchs Parlament gepeitscht werden (Nov/Dez 2012)
Uganda:
Spannender Abend mit Film und Diskussion in Konstanz (Nov 2012)
Malawi:
Justizminister suspendiert homophobe Gesetze - ein historischer Schritt vorwärts (Nov 2012)
Kenia:
In Zürich getroffen: Rhoda Awino von "Minority Women in Action" (Okt 2012)
Algerien:
Sechster Nationaler LGBT-Tag - auf der Suche nach Anerkennung (Okt 2012)
Zimbabwe:
Bedrohung und Einschüchterung von LGBTI-Aktivist_innen durch die Polizei (Sep 2012)
Tansania:
Gay-Aktivist und Outreach-Worker Maurice Mjomba erwürgt (Juli 2012)
Uganda:
„Eure Unterstützung macht uns Mut“ - Interview mit Kasha Jacqueline Nabagesera (Juni 2012).
Tunesien:
Menschenrechtsminister Samir Dilou untergräbt Menschrechte für LGBTI
(Feb+Apr 2012)
Liberia:
Trotz Friedensnobelpreis weiterhin Verfolgung von LGBT-
Aktivist_innen (März 2012)
Tansania:
Gezielte Stigmatisierung von Schüler_innen mit HIV/AIDS in Schulen (März 2012)
Senegal:
Diskriminierung - Menschenrechte im Fokus vor den Wahlen am 26. Februar (Feb 2012)
Ruanda: Homophober Überfall auf Filmemacher Dady de Maximo (Nov 2011)
Nigeria: Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe verletzt die Verfassung des Landes (Nov 2011)
Afrika:
Amnesty Appell an «Afrikanische Kommission für Menschen- und Völkerrecht» (Mai 2012)
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Aktualisiert ( Samstag, 11. Mai 2013 )
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Samstag, 09. Februar 2013 |
Honduras: Todesdrohungen gegen LGBTI-Aktivisten Patricio Vindel
Bitte Brief schreiben und einsenden
Musterbrief unten /
Urgent Action Amnesty Schweiz
(Anleitung, UA 030/13, AMR 37/001/2013 und Musterbrief)
Der Honduraner Patricio Vindel setzt sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT) ein. Deswegen erhielt er am 22. Januar Morddrohungen, sein Leben ist in Gefahr:
Schon in den Wochen davor kamen Drohungen per SMS an den Vorsitzender der Gruppe Organización Pro-Unión Ceibeña (OPROUCE), in La Ceiba, im Norden Honduras. Die Gruppe befasst sich mit HIV-Prävention und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Menschenrechte der örtlichen LGBT-Gemeinschaft.
Amnesty International fordert vom Generalstaatsanwalt,
Sr. Luis Alberto Rubí und vom
Innenminister,
Sr. Pompeyo Bonilla:
-
umgehend eine umfassende und unabhängige Untersuchungen der Drohungen gegen Patricio Vindel; die Veröffentlichung der Ergebnisse; die Verurteilung der Verantwortlichen.
-
Massnahmen zum Schutze des Bedrohten.
-
Die Respektierung des Rechts von MenschenrechtsverteidigerInnen, ihren Aktivitäten ohne ungerechtfertigte Einschränkungen oder Angst vor Repressalien nachzugehen.
Aktvist_innen wurden immer wieder Opfern von Überfällen und schweren Drohungen. Unsere Solidaritätsaktionen können Leben retten!
Honduras:
Amnesty International-Länderbericht Honduras 2012 und
2011.
Mord an Menschenrechtsanwalt:
Killing of Antonio Trejo sows fear (Sep 2012, Englisch)
LGBTI-Aktivist Donny Reyes von Arcoiris erneut in Lebensgefahr (Aug 2012)
LGBT-Aktivist Alexander David Sánchez Álvarez vom Colectivo Violeta bedroht (Jun 2011)
Honduras: Kein Schutz für LGBT in Sicht (Mai 2011)
LGBT-Aktivist Alexander David Sánchez Álvarez vom Colectivo Violeta bedroht (Jan 2011)
Drei Mordopfer in zwei Wochen - 31 in zwei Jahren - Action Alert von IGLHRC (Jan 2011)
Am 13. Dezember 2010 protestierte ein Bündnis in Berlin zum Jahrestag. (Dez 2010)
Polizeigewalt / Sicherheit von Donny Reyes, Aktivist von Arcoiris (DApril 2007)
Aktionsinformationen
und Musterbrief
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Aktualisiert ( Freitag, 22. Februar 2013 )
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Samstag, 08. Dezember 2012 |
Russland: Gesetz gegen Meinungs- (Aeusserungs-) Freiheit für LGBTI im Parlament
update 29.01.2013:
Gesetz in erster Lesung angenommen.
Bitte sofort Brief oder E_Mails schreiben und einsenden
Musterbrief unten (Russisch)
Urgent Action Amnesty Schweiz
(Anleitung, UA 348/12, updated 29.01.2013, EUR 46/051/2012)
Trauriges Ende der Moskau Pride am 25. Mai 2012
Die Russiche Staatsduma will ein landesweites Verbot von LGBTI -"Propaganda" einführen und dabei positives Informieren über
LGBTI genauso wie öffenltliche Sichtbarkeit unter schwere Strafe stellen.
Seit März 2012 gibt es im Bezirk St. Petersburg ein Gesetz, das "Propaganda von Homosexualit, Bisexualität,
Transgender und Intersexualität verbietet." Die Folgen der Gesetzesänderung sind spürbar und erheblich.
In 8 weiteren Bezirken Russlands gibt es ähnliche Gesetze.
Dieses neue landesweite Gesetz würde das ohnehin bereits LGBTI-feindliche politische Klima in Russland dramatisch verschärfen.
Amnesty International ist tiefst besorgt und wendet sich an:
- Sergey Naryshkin, Vorsitzender der Russischen Staatsduma
( )
- Yelena Mizulina, Vorsitzende des Ausschussess für Familien, Frauen und Kinder
( )
- Vladimir Pligin, Vorsitzender Ausschuss für Verfassungsgesetzgebung und Staatsaufbau.
( )
- Anatolii Yakunin, Leiter der Hauptabteilung des Moskau Innenministeriums.
( )
-
Mit der drigenden Bitte, dem Gesetz Nr. 44554-6 weder in der vorliegenden noch in einer geänderten Version zuzustimmen.
-
Mit der Aufforderung, die Grundrechte auf Meinungsfreiheit, auf Versammmlungsfreit und auf Schutz vor Diskriminierung
für alle zu garantieren - dies
-
unabhängig von der geschlechtlichen Identität und der sexudellen Orientierung der Person
-
und in Übereinstimmung mit der Europäischen und der internationalen Menschenrechts-Gesetzgebung.
-
Mit dem Appell, die Schikane von LGBTI-AktivistInnen unverzüglich einzustellen.
25.01.2013:
Gesetz in erster Lesung angenommen.
Russia’s anti-gay ‘propaganda law’ assault on freedom of expression
(Englisch, Amnesty)
Übersetzung:
Russlands “Propaganda-Gesetz” verletzt die freie Meinungsäusserung
Russland vor landesweitem Verbot von "Homo-Propaganda"
(Bieler Tagblatt /sda)
20.12.2012:
Behandlung im Parlament auf 22. Januar verschoben - weiterhin Briefe schreiben!
Discriminatory law postponed in Russia
(EUR 46/054/2012)
19.12.2012:
Video Polizei gegen Kiss-In vor Duma (2:23)
17.12.2012:
Reject absurd bill that targets gay people
(Englisch, Amnesty News)
Urteile gegen Pussy Riot revidiert - eine Frau frei (Okt 2012)
Das beschämende Niederknüpplen der Moskau-Pride muss ein Ende haben (Mai 2012)
Anti-Homosexualitäts-Gesetz in St. Petersburg (Marz 2012)
Aktionsinformationen
und Musterbrief
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Aktualisiert ( Sonntag, 24. Februar 2013 )
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